+43 670 351 3736 kontakt@silvia-schmid.at

„Es geht nicht darum,
dem Leben mehr Tage zu geben,
sondern den Tagen mehr Leben.“

Cicely Sounders

Freude im Leben

Stärkung des Selbstwertes

Entlastung für Angehörige

Mobiles Demenztraining

Raum Korneuburg, Großengersdorf, Mistelbach, Wolkersdorf, Gänserndorf,
Deutsch Wagram, Gerasdorf und Wien Nord.

Schmetterlinge im Kopf

Es ist eine der schönsten und warmherzigsten Metaphern für das Leben mit Demenz. Schmetterlinge zeigen die Schönheit und Zerbrechlichkeit des Lebens sowie die Fähigkeit, selbst in schwierigen Zeiten Freude zu finden.  Auf ihre Weise bringen sie Leichtigkeit in ein ansonsten so schweres Thema.

Behutsam und langsam tragen die Schmetterlinge Stück für Stück an Erinnerungen eines ganzen Menschen-Daseins davon. Nur manchmal kommen sie zurück, verweilen eine Zeit, bevor sie endgültig abheben und mit Fragmenten eines ganzen Lebens davonflattern.

Herausforderungen des Alltags

Oft scheint ein Wort so nah zu sein, dass man danach greifen könnte, aber bevor man es zu fassen bekommt, flattert es schon wieder davon. Manchmal gelingt es uns, eine Hand oder einen Finger auszustrecken und das Wort – ebenso wie eine Erinnerung – setzt sich nieder. In all ihrer Klarheit.

Und so wie wir Schmetterlinge auf unserem Handrücken beobachten und dabei unser Herz aufblüht, so fühlen sich Menschen mit Demenz: wenn sie in ihre Erinnerung zurückkehren und ihren Alltag mit Leben füllen.

„Cicely Sounders wunderbares Zitat drückt in wenigen Worten aus, wie ich meine Aufgabe als mobile Demenztrainerin sehe: Mein vorrangiges Ziel ist es, die Lebensqualität bei den betroffenen Personen zu verbessern und ihren Alltag zu erhellen. Durch gezieltes Training und einfühlsame Begleitung schaffen wir Momente des Glücks und der Verbundenheit.“

Silvia Schmid
Sichtbare Hände von Demenztrainerin und demenzerkrankter Person, die Übungen mit einem Tuch durchführen.

Demenztraining: Wozu?

Demenz ist nach wie vor eine unheilbare Krankheit, aber mit gezieltem Ressourcentraining lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung sowohl in frühen Stadien als auch im fortgeschrittenen Stadium verzögern (Informationen zu den 7 Demenzstadien). 

Aktivierung und Beschäftigung verbessert nachweislich die Lebensqualität, bringt wieder Freude ins Leben und stärkt den Selbstwert der betroffenen Menschen. Abhängig vom Krankheitsverlauf stellen sich folgende Verbesserungen ein:

    • EBestehende geistige Fähigkeiten werden so lange wie möglich erhalten.
    • EVerborgene Ressourcen werden wiederentdeckt und gefördert.
    • EVerlorene Selbständigkeit wird ein Stück weit zurückerlangt.

    Entlastung und Unterstützung für Angehörige

    Demenztraining bietet den Angehörigen die Möglichkeit, sich eine Pause zu gönnen und abzuschalten. Nutzen Sie die freie Zeit für sich.

    Außerdem gebe ich Ihnen als zertifizierte MAS-Trainerin gerne Tipps für den Alltag, damit Sie auch in meiner Abwesenheit die Lebensqualität Ihres demenzerkrankten Familienmitglieds fördern können.

    „Gemeinsam bereichern wir das Leben Ihrer Liebsten und zaubern ihnen mehr als nur ein Lächeln ins Gesicht.“

    MAS Demenztraining

    Was Sie sich erwarten können

    Schmetterling Logo

    Individuelles Training

    Jeder Mensch und jede Demenzerkrankung ist einzigartig. Aus diesem Grund gibt es ein grobes Grundgerüst für den Trainingsablauf. Die Umsetzung ist abhängig von den vorhandenen kognitiven Ressourcen und Fähigkeiten sowie vom Stadium der Erkrankung.

    Schmetterling Logo

    Spass und Neugier

    Die Trainingsaktivitäten sind darauf ausgerichtet, Ihren Angehörigen abwechslungsreiche Einheiten anzubieten, die Spaß machen und die Neugier wecken. Für Wohlbefinden und Freude im Leben.
    Bei aller Schwere des Alltags darf die Leichtigkeit des Schmetterlings nicht zu kurz kommen!

    Schmetterling Logo

    Entlastung für Sie

    Angehörige von demenzerkrankten Menschen stehen unter einem enormen psychischen Belastungsdruck. Meine Trainingseinheiten bedeuten eine Auszeit für Sie. Außerdem erhalten Sie nützliche Werkzeuge, die Ihnen dabei helfen, den Alltag  zu meistern und positive Erlebnisse für und mit Ihren Liebsten zu schaffen.

    Sanft in den Alltag integriertes Training

    Nach und nach werde ich ein natürlicher Bestandteil des Tagesablaufs Ihrer/s Angehörigen.
    Gerade zu Beginn des Demenztrainings kann es jedoch Herausforderungen geben, da demenzerkrankte Menschen – je nach Fortschritt der Erkrankung – Schwierigkeiten im Umgang mit ihrer Umwelt haben. Schon allein meine Anwesenheit kann als Eingriff in ihre Intimsphäre empfunden werden, wodurch Gefühle wie Scham, Frust oder Wut ausgelöst werden können.

    Um diese erste Hürde zu bewältigen und die notwendige Vertrauensbasis zwischen mir und Ihren Angehörigen zu  schaffen, benötigt es Geduld, Einfühlungsvermögen und ein genaues Wissen über den Krankheitsverlauf. 

    Aus diesem Grund biete ich für Angehörige von demenzerkrankten Personen ein kostenloses Erstgespräch an. Dies dient nicht nur dem gegenseitigen Kennenlernen, sondern auch dazu, mir ein klares Bild über das Krankheitsbild zu verschaffen. Darauf aufbauend erstelle ich ein individuell angepasstes Trainingskonzept (weitere Informationen finden Sie in den FAQs).

    Validationsgespräche bei tiefen Emotionen

    Validationsgespräche bieten demenzerkrankten Menschen einen geschützten Raum, wo ihre Emotionen erkannt und wertgeschätzt werden. Durch die einfühlsame und behutsame Form der Kommunikation werden Gefühle wie Angst, Wut oder Traurigkeit ernst genommen und es gelingt den Betroffenen, sie ein Stück weit ziehen zu lassen.

    Auf diese Weise erlangen demente Menschen inneren Frieden mit den Themen aus der Vergangenheit, die Auslöser für die – von außen oft unverstandene – Gefühlswelt sind.

    Validationsgespräche sind eine sinnvolle Ergänzung zum Demenztraining.

     

    Verstehen - Hineinfühlen

    Für Außenstehende ist es oft schwer nachzuvollziehen, wie Demenz das innere Erleben eines Menschen verändert, welche Ängste und Unsicherheiten sie mit sich bringt. Jedoch bleibt eines unverändert: Der Wunsch, verstanden und geliebt zu werden, bleibt tief verankert.

    Das Gedicht von Dorren Kirsche drückt diesen Wunsch meiner Meinung nach sehr schön aus.

    Alzheimer

    (von Doreen Kirsche)

    “… und dann muss ich akzeptieren,
    mein Gedächtnis zu verlieren.
    Der Versuch mich selbst zu lenken,
    scheitert meistens schon beim Denken.

    Es macht mir Angst und große Sorgen.
    In meinem Kopf stirbt heut das Morgen.
    Wesen und Persönlichkeit,
    verändern sich in kurzer Zeit.

    Ich rede wirr und mach Getöse,
    verlege Sachen .. sei mir nicht böse …
    Ich tu es nicht um dich zu kränken,
    es ist mein eingeschränktes Denken.

    Die Orientierung längst verloren,
    weiß ich nicht mehr, wann ich geboren.
    Kann, was ich sehe, nicht benennen
    und werd dich bald nicht mehr erkennen.

    Ich lebe nun in and’ren Welten
    und bitte drum, mich nicht zu schelten.
    Das, was ich war, ist  nicht geblieben …
    Versuch doch einfach MICH zu lieben!”